La Digue: Abenteuer-Hike entlang Seychellens Traumbuchten / Adventure hike along paradise bays of the Seychelles

Eigentlich haben wir für diesen Tag auf La Digue den Sunny“ Trail Guide Robert Agnes gebucht. Doch während wir auf den Pickup vor unserem Hotel aufspringen und die sechsköpfige internationale Gruppe ergänzen, setzt ausgerechnet ein tropischer Schauer ein. Es regnet für 2 Minuten in Strömen! Aber „so what“, wir sind im tropischen Afrika. Der Pickup bringt uns zum Strand Grande Anse, unserem Startpunkt für den bevorstehenden Abenteuer-Hike. Der einheimische, athletische Naturbursche nimmt uns mit auf eine 6-stündige Tour entlang der Traumbuchten der Seychellen, wo kaum ein Tourist zu finden ist.
Actually we have booked the »Sunny« Trail Guide Robert Agnes for this day on La Digue. But while hopping on the pickup truck in front of our hotel and complete the international group, a tropic rain shower just starts. It rains cats and dogs for 2 minutes! But so what, we are in tropical Africa. The truck brings us to the beach ‚Grande Anse‘, our starting point for the forthcoming adventure hike. The local, athletic nature-lover takes us with him to a tour along the paradise bays of the seychelles, which lasts six hours, where you hardly find no tourist.

 

Grande Anse
Grande Anse

 

Nach einem kurzen Briefing beginnt unsere Wanderung durch die grün bewachsene Wand abseits des Strandes. Von dem mittlerweile wieder sonnigem Wetter getrocknet, stapfen wir über grüne Wiesen, steigen über zahlreiche alte Palmenblätter, kriechen durch freigeschlagene Hecken und treten von Stein zu Stein. Immer bedacht, aufgrund des vorherigen Regens nicht auszurutschen. ‚Langsam, langsam‘ wie Robert auf deutsch, italienisch und französisch jedem Teilnehmer deutlich macht. Es ist eine gute Gruppe, wir helfen uns gegenseitig. Mittlerweile sind wir auf der Rückseite der Granitfelsen angelangt und bereits in der nächsten Bucht, die Anse Songe.
After a short introduction the hike begins through a green lush wall offside the beach. Dry again due to the now sunny weather we trudge over green meadow, step on many old palm leafs, crawl through cut out hedges and step from stone to stone. Everytime in mind not to slip due to the prior rain. »Slowly, slowly«, Robert makes clear every participant in German, Italian and French. It is a good group, we help each other. In the meantime we have reached the backside of the granite rock and we’re already in the next cove: the ‚Anse Songe‘.

Auf dem Weg...
Auf dem Weg… / on the way

Mit dem Rauschen der Brandung in Hörweite führt uns Robert weiter den kaum zu findenden Pfad entlang. Wir winden uns durch das niedrige Heckendickicht, zwängen uns durch Felsspalten und klettern über riesige Felsen. Man muss hier schon ein wenig schwindelfrei sein, um die schweißtreibenden Auf- und Abstiege zu meistern. Doch Robert hilft jedem über die anstrengenden Passagen der Wanderung hinweg. Er selbst klettert mit Leichtigkeit über die Steinformationen und absolviert nebenbei sein Workout. 🙂 Unser Wasservorrat ist schon gut aufgebraucht, als wir nach der Grande L’Anse und einem Palmenwald auf die sich vor uns erhebenden Granitfelsen treten. Es offenbart sich uns die versteckte Bucht Anse Marron. Wie schön!
Hearing the surf noises Robert leads us on a path we couldn’t see. We’re twisting under low jungle, forcing through rock crevices and climbing over giant blocks of rock. You have to be a bit free of fear of heights to meet the challenges of sweaty ascent and descent. But Robert helps everybody to do the difficult passages of the hike. He himself climbs on the rock formations with playful easiness and do his workout by the way. We leave the ‚Grande L’Anse‘ and a palm forest behind us, when our water supply is almost used up. We step out on the raising granite rocks and in front of us the hidden bay ‚Anse Marron‘ appears. Absolutely beautiful!

Robert beim "Yoga"
Robert beim „Yoga“ / Doing yoga on the rocks by Robert
Die Bucht der Anse Marron
Die Bucht der Anse Marron / The Bay of Anse Marron
Naturpool in der Anse Marron
Naturpool in der Anse Marron / Nature pool in Anse Marron

Nach ca. 1,5 Stunden Wanderung machen wir nun Pause an diesem einsamen Strand mit vielen kleinen Naturpools. Im Schatten eines riesigen Felsens bereitet unser Guide eine bunte tropische Früchteplatte mit Snacks vor, während wir uns im flachen Wasser ausruhen und die unerwartet vielen Fische beobachten. Wenig später lassen wir uns Ananas, Orangen, Bananen, Papaya und Mango schmecken, schauen den Krebsen beim Klettern zu und entspannen in der Sonne. Das Schöne an den Seychellen, neben den Traumbuchten, ist, dass hier zu keiner Zeit Stress aufkommt. Immer schön gelassen. Afrika eben!
After 1,5 hours of hiking we make a break at this lonesome beach with many small nature pools. Our guide prepares a colorful and tropical fruit plate with snacks in the shadow of a giant rock. In the meantime we relax in the shallow water and watch an unexpected amount of fishes. Shortly after we’re enjoying pineapple, orange, banana, papaya and mango, looking at the climbing crabs and chilling in the sun. The beauty of the seychelles is – beside the paradise bays – that there is no stress at no time.  Africa always stays cool.

Anse Marron
Anse Marron
Mittagspause in der Anse Marion
Mittagspause in der Anse Marron / Lunch time at Anse Marron
Anse Marron
Anse Marron

Wir haben den schweißtreibenden Kletterweg hierher fast vergessen, da führt Robert die Gruppe wieder weiter an der Südwestküste der Insel voran. Zum Glück ist es nun weniger steil und wir wandern zum Großteil durch bewaldetes Gebiet.
Almost we have forgotten the arduous climbing path to here, but Robert leads the group forward along the southwest coast of the island. Now we are lucky, it is less steep and we’re hiking mostly through wooden area.

Er zeigt uns den Takamaka Baum, verschiedene Gewürzpflanzen und die oft vorkommende und für Europäer ungewohnt große Palmenspinne. Doch keine Angst, während diese auf Roberts Kopf umherläuft, erklärt er uns, dass auf den Seychellen keine für den Menschen gefährliche Flora & Fauna existiert. Hinter der nächsten Abzweigung verschwindet unser Guide auf einmal in einer verwachsenen Palmenschlucht. Bevor wir uns fragen, was er nun wieder vor hat, kommt er mit einigen älteren Kokosnüssen zurück. Er demonstriert uns wie man eine Kokosnuss aufschlägt und lässt uns selbst mal versuchen. Das ist aber gar nicht soo leicht. Ein paar Minuten später laufen wir mit einem frischen Kokossnack in der Hand wieder in Richtung des Ufers. Wir treten über ein Bett aus abgestorbenen Korallen und dann ins Wasser. In der letzten Etappe waten wir durch zum teil hüfthohes Wasser. Wir passieren den kleinen Berg Turtle Rock, lassen die Buchten Anse aux Cèdres und Anse Pierrot hinter uns und erreichen am Ende nichts weniger als den meistfotografiertesten Strand der Welt, den Anse Source D’Agent.
He shows us the Takamaka tree, different aromatic plants and the common big palm spider. But no fear! While the spyder is crawling on Roberts head he explains that there is no life-endangering flora and fauna on the seychelles. Suddenly our guide disappears in a palm canyon and comes back with some older coconuts. He shows us how to open a coconut and let us try. That isn’t easy. Except for Robert 😉 A few minutes later we’re walking with fresh coco snacks towards the beach, stepping over hundreds of small dead corals on the ground and then into the water. Our last stage is wading through waist-deep water. We’re passing the small mountain ‚Turtle Rock‘ and leave the coves ‚Anse aux Cédres‘ and ‚Anse Pierrot‘ behind us. Finally we reach nothing less than the world-most photographed beach: the ‚Anse Source D’Argent‘.

Die grüne Wand abseits der Strände
Die grüne Wand abseits der Strände / The green wall offside the beach
Anse aux Cedres mit dem Turtle Rock im Hintergrund
Anse aux Cédres mit dem Turtle Rock im Hintergrund / Anse aux Cédres with the turtle rock behind
Anse Source D'Argent
Anse Source D’Argent

Der Abenteuer-Hike mit Robert hat uns so gut gefallen, dass wir an unserem letzten Abend auf der Insel mit ihm ein kleines kreolisches Barbecue zum Sonnenuntergang direkt am Wasser veranstalten. Auf den mit Palmenblätter befeuerten Grill kommen lecker marinierter Red Snapper Fisch, Würstchen und Hähnchenkeulen. Daneben gibt es reichlich Salat und Beilagen. Als die Sonne untergegangen ist, genießen wir das Essen bei guter Musik und verkosten zusammen mit seinen Freunden abschließend noch den auf den Seychellen gebrannten Takamaka Rum. Dieser hat uns so gut geschmeckt, dass wir auf dem Weg mit dem Fahrrad zurück ins Hotel beschließen, noch ein oder zwei Flaschen mit nach Hause zu nehmen…
We enjoyed the adventure hike with Robert so much that we booked a creole sunset barbecue with him on our last evening on the island. In front of the beach he and his brother grill tasty marinated red snapper, sausages and chicken wings with salad & sides. After sunset we enjoyed the food surrounded by good music and taste some glasses of the Takamaka coconut rum which is originally distilled on the Seychelles. On our way back to the hotel we decide to buy one or two bottles of rum…

Sunset BBQ
Sunset BBQ

…um uns hin und wieder mal kurz in die Traumbuchten der Seychellen zurück zu träumen.
…to dream us back to the paradise bays of the Seychelles at home.

The Guide: Sunny Trail Guide Robert Agnes

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  1. Anonymous sagt:

    Neid 😉 Echt tolle Bilder + Beschreibung, genießt dien Urlaub! LG Rene
    PS: Melanie geht es weiterhin gut!

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